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Nicht immer herrscht in Wohnungseigentümergemeinschaften „Friede, Freude, Eierkuchen“. Oft werden handfeste Konflikte ausgetragen. Ein zusätzliches Konfliktpotenzial entsteht dann, wenn ein Wohnungseigentümer verstirbt und eine Erbengemeinschaft aus mehreren Miterben die Rechtsnachfolge antritt. Für die Wohnungseigentümergemeinschaft und die Erbengemeinschaft stellt sich dann die Frage, wie man mit der Situation umgeht und welche rechtlichen Ansatzpunkte bestehen, um Lösungen zu finden. Vor allem geht es dann darum, den Begriff der „Teilungsversteigerung“ richtig einzuordnen.

Der Garten eines WohnungseigentümersIn vielen Eigentümergemeinschaften sind zu Gunsten einiger Eigentümer Sondernutzungsrechte in der Teilungserklärung eingetragen. Doch was ist ein Sondernutzungsrecht eigentlich? Im Wohnungseigentumsgesetz findet sich keine Definition des Begriffs, vielmehr setzt das Gesetz in § 5 Abs. 4 Satz 2 WEG lediglich voraus, dass es Sondernutzungsrechte gibt.

Die Entstehung eines Sondernutzungsrechtes

Holen wir etwas aus. Nach § 15 Abs. 1 WEG können Wohnungseigentümer sowohl den Gebrauch des Sondereigentums als auch den des gemeinschaftlichen Eigentums durch Vereinbarung regeln. In der Praxis geschieht dies in der Form, dass im Einräumungsvertrag (§ 3 WoEigG), in der Teilungserklärung (§ 8 WoEigG) oder durch Vereinbarung (§ 10 Absatz 2 Satz 2 WoEigG) sowohl für das Gemeinschaftseigentum wie auch für das Sondereigentum Nutzungs- und Gebrauchsrechte verbindlich festgelegt werden.

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