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Sämtliche Installationseinrichtungen für Strom, Gas, Heizung, Wasser und Abwasser stehen in gemeinschaftlichem Eigentum, soweit es sich um Hauptleitungen handelt.

Die von den Hauptleitungen abzweigenden Anschlussleitungen stehen jedoch ab Übergang in die Sondereigentumsräume im Sondereigentum. Insoweit dienen diese Leitungen nicht mehr dem gemeinschaftlichen Eigentum, im Sinne von § 15 Abs. 2 WEG (OLG München, Urt. v. 03.07.1979, 5 U 1851/79).

Abwasserkanäle dienen als Entsorgungseinrichtungen dem gemeinschaftlichen Gebrauch im Sinne des § 15 Abs. 2 WEG und sind daher gemeinschaftliches Eigentum, das allerdings dort endet, wo die Kanäle in das Sondereigentum abzweigen. Dienen sie dort nur der Entsorgung der betreffenden Sondereigentumsräume, sind sie dem Sondereigentums zuzuordnen.

Der Einbau eines Türspions in die Wohnungseingangstür ist ein Eingriff in das gemeinschaftliche Eigentum, der Einbau stellt somit eine bauliche Veränderung dar, muss aber nach § 22 Abs. 1 Satz 2 WEG geduldet werden (LG Berlin, 13.07.1984, 65 S 3; zwar dort zum Mietrecht, jedoch analog anwendbar, weil Wohnungseigentümer nicht schlechter gestellt werden dürfen als Mieter vgl. insoweit OLG Frankfurt, 12.10.1981, 20 W 151/81; vgl. auch OLG Celle, 19.5.1994, 4 W 350/93 zur rechtlichen Gleichbehandlung von Mietern und Wohnungseigentümern).

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