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Dann soll doch der Verwalter für uns Klagen, dachten sich die Eigentümer einer WEG. Doch so einfach ist das nach der Novelle des Wohnungseigentumsgesetzes nicht mehr. Nach einem erfolglosen Mahnbescheid wegen fehlender Hausgelder und einer nicht gezahlten Sonderumlage gegen einen Miteigentümer, landete die Forderung vor dem Amtsgericht. Zwar wurde der Eigentümer aufgrund eines Versäumnisurteils zunächst zur Zahlung verurteilt, nach Einspruch blieb die Klage des Verwalters im eigenen Namen dann jedoch sowohl in der Berufungs- als auch in der Revisionsinstanz erfolglos.

 

Die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand ist ein Rechtsbehelf gegen die schuldlose Versäumung bestimmter gesetzlicher Fristen. Für das Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit, zu dem das wohnungseigentumsrechtliche Verfahren zu zählen ist, ist die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in § 22 Abs. 2 FGG geregelt. Diese Bestimmung bezieht sich ihrem Wortlaut nach nur auf die Frist zur Einlegung der sofortigen Beschwerde, wird aber analog auch auf die Beschlussanfechtungsfrist des § 23 Abs. 4 WEG übertragen.

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