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Das Sondereigentum beschränkt sich auf den Terrassenraum und den begehbaren Bodenbelag, der weder konstruktive noch isolierende Funktion hat und dessen Ausgestaltung allein vom Komfortbedürfnis und Geschmack des jeweiligen Eigentümers abhängig ist. Die konstruktiven Bestandteile und Bestandteile mit Schutzfunktion, also Bodenplatte, Isolierungsschichten, Brüstung, Gitter sind zwingend gemeinschaftliches Eigentum (BayObLG, Beschl. v. 08.03.1984, 2 Z 51/82 u.w.).

Übrigens, Intensivbegrünungen der Dachterrasse treffen bei Gericht auf wenig Gegenliebe!

Die Überdachung einer Terrasse stellt wegen der damit verbundenen Änderung der architektonischen Gestaltung der Wohnanlage eine zustimmungsbedürftige bauliche Veränderung dar, wobei zusätzlich zur Beeinträchtigung des optischen Gesamteindruckes im konkreten Fall weitere Nachteile auftreten können (zur Beeinträchtigung im Sinne von § 14 Nr. 1 WEG durch Lärmbelästigung bei Regenfall auf ein Kunststoffdach und durch Sichtbeeinträchtigung vgl. OLG Stuttgart, Beschluss vom 23.09.1969, 8 W 147/69; zur unzulässigen Erweiterung einer Terrassenüberdachung bei gleichzeitiger Rundumverglasung vg. OLG Zweibrücken, Beschluss vom 23.11.1988, 3 W 136/88).

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