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Auch der Einbau einer Wasserenthärtungsanlage stellt eine zustimmungsbedürftige bauliche Veränderung dar. Das BayObLG führt aus, dass diese Anlagen die Zusammensetzung des Trinkwassers verändern und deshalb gesundheitliche Schäden im Einzelfall nicht ausgeschlossen sein können. Die insoweit nachteiligen Auswirkungen im Sinnde des § 14 Nr. 1 WEG machen die Zustimmung alle Eigentümer erforderlich (BayObLG, 19.01.1984, 2 Z 17/83). Nicht ganz so streng sah des das OLG Karlsruhe. Es muss im Einzelfall geprüft werden, ob die nachteiligen Wirkungen vermindert werden können, wenn die Anlage nur bis zu einem bestimmten Härtegrad betrieben wird (OLG Karlsruhe, 30.10.1998, 11 Wx 53/98).

Die Installation eines Klimagerätes am Außenfenster eines Schlafzimmers ist eine zustimmungsbdürftige bauliche Veränderung, wenn sie dadurch nicht unerheblich den Gesamteindruck des Gebäudes verändert (OLG Frankfurt, 01.04.1986, 20 W 99/86). Dies gilt auch, wenn hierfür eine Außenmauer durchbrochen wird (LG Krefeld, 03.11.1986, 6 T 33/86).

Sämtliche Installationseinrichtungen für Strom, Gas, Heizung, Wasser und Abwasser stehen in gemeinschaftlichem Eigentum, soweit es sich um Hauptleitungen handelt.

Die von den Hauptleitungen abzweigenden Anschlussleitungen stehen jedoch ab Übergang in die Sondereigentumsräume im Sondereigentum. Insoweit dienen diese Leitungen nicht mehr dem gemeinschaftlichen Eigentum, im Sinne von § 15 Abs. 2 WEG (OLG München, Urt. v. 03.07.1979, 5 U 1851/79).

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