Aktien als Eigenkapital bei der Baufinanzierung einsetzen - ja oder nein?

Die allermeisten Anleger haben heutzutage unter anderem durch die anhaltende Finanzkrise Angst, dass ihr hart verdientes Geld immer weniger wert wird. Dabei geraten Immobilien auf der Suche nach einer sinnvollen langfristigen Kapitalanlage immer mehr in das Blickfeld der Investoren. Kein Wunder, denn Häuser und Wohnungen werden im Gegensatz zum Papiergeld als deutlich krisen- und vor allem inflationssicher eingestuft.

Investitionsmöglichkeiten

Auf der einen Seite ist es möglich, in ein gekauftes Haus oder in eine erworbene Eigentumswohnung zu ziehen, um der Mietpreisspirale zu entgegen und um Mietkosten zu sparen. Zum anderen ist es aber auch möglich, eine Immobilie zu kaufen, um sie zu vermieten und um so regelmäßige Mieteinnahmen zu generieren.

 


Eine Immobilie oder der Bau eines Hauses kann auch durch Aktien in Kombination mit einem Darlehen und einem Aktiensparplan finanziert werden. Der Käufer oder Bauherr nimmt ein tilgungsfreies Darlehen auf und zahlt während der Laufzeit lediglich Zinsen. Das Geld, das ansonsten zum Tilgen der Darlehnssumme gedacht ist, wird parallel in ein Aktiendepot oder in einem Aktienfond investiert und angespart. Am Ende der Kreditlaufzeit soll das angesparte Aktienvermögen die komplette Tilgung des Darlehens ermöglichen.
Diese Strategie ist durch die schwankenden Aktienkurse zwar riskant, birgt aber für den Anleger auch erhebliche Chancen. Entwickeln sich die Wertpapiere längerfristig positiv, dann sind unter Umständen nur äußerst geringe Sparbeträge nötig, um das Darlehen später abzulösen. Wichtige umfassende Informationen über Aktiendepots, ihre Anbieter und die aktuellen Konditionen kann auf den Seiten von http://www.aktiendepot.com nachgelesen werden.

Aktienfinanzierung

Zum einen besteht sie aus dem tilgungsfreien Darlehen, gezahlt werden nur Zinsen und die monatliche Rate ist niedriger als bei einem Darlehen mit Tilgung. Zum anderen kann eine Tilgung in Form eines Aktiendepots ermöglicht werden. Die monatliche Tilgungssumme wird in Aktien angespart. Die Hoffnung liegt beim Aktiensparen dabei auf das Erwirtschaften von höheren Renditen. Und die sind höher als die Zinsen des Darlehens. Wenn dies der Fall ist, dann lässt sich das Darlehen wesentlich früher ablösen, als es bei einem klassischen Hypothekenkredit mit Tilgung möglich wäre.

Steuervorteil

Wer in eine Immobilie als Kapitalanlage investiert, kann einen Steuervorteil in Anspruch nehmen: Denn die in der Laufzeit angefallenen Zinsen können steuerlich abgesetzt werden. Beim tilgungslosen Darlehen bleiben die Zinsen im Monat während der Zinsbindung konstant, während bei einem Annuitätendarlehen der Zinsanteil sowie der Tilgungsanteil mit jeder Rate sinken. Aber: Die Möglichkeiten zum Steuern sparen verringern sich allerdings im Zeitverlauf.

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