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Mitglieder einer Eigentümerversammlung stimmen per Handzeichen abDie Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums steht den Wohnungseigentümern gemeinschaftlich zu (§ 21 Abs. 1 Wohnungseigentumsgesetz). Die Eigentümergemeinschaft kann in großen Teilen deshalb selbst bestimmen, über welche Angelegenheiten ein Beschluss gefasst werden muss. Im Wohnungseigentumsgesetz sind für verschiedene Materien der gemeinschaftlichen Verwaltung jedoch teilweise unterschiedliche Mehrheiten für Beschlüsse erforderlich. Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen:

Rechtswidrige Beschlüsse

Im Einzelfall ist es oft schwer erkennbar, ob ein Beschluss nichtig oder "nur" rechtswidrig ist. Nach § 23 Abs. 1 WoEigG werden Angelegenheiten der Wohnungseigentümer durch Beschlussfassung in der Versammlung der Wohnungseigentümer geregelt. Ist ein Beschluss der Wohnungseigentümerversammlung unter Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen zustande gekommen, so ist er grundsätzlich anfechtbar, nicht ungültig.

 

Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer ist nicht verpflichtet, nur innerhalb der jährlichen Eigentümerversammlung oder im Rahmen einer außerordentlichen Eigentümerversammlung Beschlüsse zu fassen. Auch außerhalb der Versammlung ist dies möglich, § 23 Wohnungseigentümerversammlung, Absatz 3 "Auch ohne Versammlung ist ein Beschluß gültig, wenn alle Wohnungseigentümer ihre Zustimmung zu diesem Beschluß schriftlich erklären." Die Gründe für einen Umlaufbeschluss (schriftlicher Beschluss) können dabei vielfältig sein.

 

 

Mietrecht

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Arbeitshilfen und Musterschreiben für Wohnungseigentümer

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Lexikon Wohnungseigentum

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